Nährstoffe

Im Großen und Ganzen lässt sich zu den Bedürfnissen der Orchideen folgendes sagen:

Weniger ist mehr!

Orchideen sind sehr salzempfindlich, unabhängig davon ob man mineralische oder organische Dünger verwendet. Bei letzterem setzt die Wirkung meist sanfter und verzögerter ein, ist damit aber auch schwieriger zu kontrollieren. Genauer zu dosieren sind dagegen die mineralischen Dünger und somit einfacher und sicherer im Gebrauch. Um auch Ihnen den Umgang mit Düngergaben einfacher zu gestalten, ist es nun möglich unseren hauseigenen Dünger, den wir natürlich auch selbst in unseren Kulturen verwenden, bei uns zu erwerben.

Wann wird gedüngt?

Mit dem Anstieg des Lichtes im Februar / März erhöht sich der Stoffwechsel und man beginnt damit dem Gießwasser wieder Dünger beizumischen. Es reicht jedoch völlig aus, dies bei jederzweiten bis dritten Wassergabe zu tun. Ab September, das Licht nimmt wieder ab, wird gar nicht mehr gedüngt.

Grundsätzlich richtet sich die Düngung, wie auch die Wassergaben, nach dem vorhandenen Licht. Haben wir trübe, dunkle Tage wird, unabhängig von der Jahreszeit, nicht gedüngt. Hat man kein Regenwasser zur Verfügung ist es angebracht nur die halbe Konzentration zu nehmen, wegen der möglichen Salzbelastung des Leitungswassers.